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Manchmal bin ich traurig. Oder auch nicht. Jedenfalls weine ich dann. Naja, wenn euch interessiert, was man denkt, wenn man nicht weiß wer man selbst ist, dann seid ihr hier richtig. Goldrichtig. Dann davon handelt mein Leben: Es ist eine hauchdünne Hülle um einen leeren Fleck. Trotzdem lebe ich. Und wieso? Ein Mischung aus Selbstverletzung, Cristiano Ronaldo und Homo-Fantasien. Nicht von mir selbst, versteht sich. Als Mädchen steht man eben auf schwule Jungs. Ihr nicht? Kann mir eigentlich egal sein. Ich bin, wer ich bin, und versuche stolz darauf zu sein. Wow! Ihr habt euch den gesamten Text angetan. Meinen Respekt habt ihr! Schaut euch doch auch noch was anderes von mir an. Religion ist großteils Bullshit, aber ich suche trotzdem den Weg in die Freiheit. Meine Texte sind nur Landkarten.

Alter: 16
 


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Stark wie ein Elefant

Was bin ich? Ich bin verkrüppelt, das steht fest. Emotional zu 100% verkrüppelt. Körperlich. Geistig auch ein wenig. Und sonst? Nur Leere? Falsch. In mir schlummert kein Tiger, gefährlich, anmutig. Ich bin auch kaum ein Schwan, so graziös und voller Schönheit. Vielleicht bin ich mehr wie ein Elefant. Groß, intelligent, manchmal auch ein wenig gefährlich. Trotzdem anmutig. Liebevoll. Intelligent, so wahnsinnig intelligent. Bin ich das? Schon möglich. Ja? Nein? Ich kann es nicht sagen. Stellen wir uns eine andere Frage. Was unterscheidet mich von einem Elefanten? Nicht viel. Eine Sache jedoch schon. Das Herz. Es schlägt. Es fühlt. Jeder hat zwei Herzen. Das physische und das emotionale. Mein physisches Herz ist rot und pumpt Blut durch meinen Körper. Mal langsam, mal schnell. Wie das eines Elefanten. Aber hat auch ein Elefant ein emotionales Herz? Ja? Nein? Ich denke schon. Ein angeborenes Herz. So treu, so voller Liebe. Und ein Mensch? Schwarz. Schwarz wie die Nacht. Dass wir perfekt sind, freundlich, liebevoll, gutmütig, sollte selbstverständlich sein. Liebevoll und herzerweichend wie ein kleines Kind. Das Herz eines Neugeborenen ist rein wie das eines Elefanten. Doch mit dem Alter kommen die Sünden. Nichts Schlimmes, undramatisch und doch macht es unser Herz ein Stück dunkler. Und dann fragen wir. Verzweifelt. Was hab ich falsch gemacht? Was soll ich tun? Wer bin ich wirklich? Kann ich nicht anders sein? Nichts. Du bist ein Mensch. Du kannst nur weiterleben. Du bist du. Und so soll es auch bleiben. Wir alle wollen frei sein. Wollen lieben. Wollen fühlen. Wie ein kleines Kind, das zum ersten Mal lacht. Wie ein Elefant, der durch die Savanne läuft.

10.10.14 00:32, kommentieren

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In Liebe zum Glamrock

Warum stehe ich hier in Jeans und langweiligem T-Shirt, trage ein kleinwenig Mascara, offene Haare und goldene Ohrstecker? Warum trage ich kein pinkes Korsett und Lederleggings, massenhaft glitternde Schminke und auftouppierte, knallblaue Haare? Oder weite, hohe Hosen und eine schwarze Lederjacke mit silbernen Nieten? Mit der Zeit nimmt der technische Fortschritt immer weiter zu. Wir haben Handys und können im Kino 3D Filme sehen. Aber was sich niemand auch nur fragt: Hält der Fortschritt uns klein? Warum ist Lady Gaga skandalös, wenn sie in einem hautengen, weißen Anzug strippt? Zu Zeiten des Glamrocks zogen sich Sänger auf der Bühne aus und zündeten Öl an, ohne jemanden zu warnen! Doch wer denkt noch an Glamrock, jetzt im Zeitalter der Technik? Wer denkt an Hippies, an Jugendliche in Lederjacken und an Jungs in Anzügen, die ihrer Zeit entsprachen? Niemand. Also, JA! Der technische Fortschritt macht uns zu einer grauen Masse! Nicht Kommunismus, Konzentrationslager und Sekten nahmen und nehmen Menschen ihre Individualität, sondern einfach die Zeit. Natürlich kann ich plötzlich als Punk in der Schule auftauchen. Oder mit wirren Locken und hautengem Ledertop. Aber dann bin ich seltsam und, vorallem, dann beginne ich in der Vergangenheit zu leben. Doch da stößt man wieder auf ein schwarzes Loch: Wer fragt sich jemals, ob es falsch ist, eine Zeit zu einer anderen zu machen? Die Antwort: Mehr Leute als man denkt. Regisseure, Autoren, Jugendliche, die mehr wollen als langweilige Eintönigkeit. Doch selbst, wenn ein Mensch wirklich MEHR will, dann muss er noch Mut und Kraft haben, um MEHR zu bekommen. Und die Kraft, die man sich herbeisehnt, entschwindet mit jedem Atemzug ein winziges Stück mehr. Denn wir atmen die Luft unserer Zeit und sehen die Menschen unserer Zukunft. Vergangenheit ist und bleibt Vergangenheit. Ein abgerissenes Kalenderblatt im Müll oder eine alte Eiche vor der Haustür, die nur noch im Weg ist. Ganz egal, wie sich die Vergangenheit presentiert, sie ist immer da, immer ein Stück eines Menschen. Ein kleines Stück, das mit jedem Atemzug das Wort 'Glamrock' ausstößt.

10.10.14 00:29, kommentieren